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2016-02-19

Centuria I, Experimentum 45 : Death of the eBook?

Electrons for one reader only?

The day before yesterday I received a letter from my publisher, telling me that in the whole year of 2015 exactly 1 eBook of my 2014 German language introduction to Renaissance philosophy has been sold. 
Does this mean that at least for books in that genre the ebook is (almost) dead, and print rules?



(This is not about the "extended electronic version of this book" to which you can get access once you have made plausible to the publisher that you are in possession of a regularrily bought copy - electronic or on paper - of that book.)

2014-08-11

Centuria I, Experimentum 28: (dis)continuous tastes continued

Ephemerial self-observation

Back in May 2013 I did some xeperiments concerning my tastes re music. I did this again this year (June to August 2014), less systematically. This screenshot documents the results:
Comparing this to the May 2013 set: Bach, Nono, and Pink Floyd are still rather prominent. The rest fluctuates.

Such fluctuation is to some degree linked to what books I read (out of work) : when reading Hugo I heard more Boulez than I do normally, when I'll start re-eading Moby Dick I'll be probably listening to more music by John Cage than I did during the past months, re-reading Heinrich Mann's Henri Quatre may or may not result in listening to some Hindemith ... . And I'm somewhat on the hunt for books that make me listen to Alvin Lucier (Stanisław Lem did that [:-)] ).

2013-04-29

Centuria I, Experimentum 12 : Döblin und Xenakis

Noch habe ich Döblins Berge, Meere und Giganten als Lesesessellektüre. (Wird übermorgen unterbrochen werden, für eine neue Durchsicht von The Great Gatsby, musikalisch begleitet von Bix Beiderbecke [für's Kränzchen].)

Noch aber habe ich Döblins Berge, Meere und Giganten als Lesesessellektüre. Und lese das Buch sehr langsam. Und habe gefunden dass sich Musik von Xenakis als Begleitung mir dazu ausnehmend gut eignet. (Viel Xenakis, da ich den Döblin, wie erwähnt, sehr langsam lese.) (Nein, ich höre nicht nur zum Döblinlesen Musik, aber halt auch [und meist vom Telefon]; der screenshot illustriert Zustand gestern abend.)
Döblin und Xenakis. Ungleichzeitiges gleichzeitig "multimedial" rezipiert/konsumiert. War Döblin seiner Zeit voraus, Xenakis der seinen weit hinterher?  Mir scheint: beides eher nicht. Aber Döblins Buch geht über große gesellschaftliche und technische Entwicklungen, in denen einzelne Menschen als einzelne Menschen illustrieren, aber wenig oder nichts wirken das so wie erzählt wird nicht auch als geschehend denkbar wäre ohne sie. Was Döblins Buch erzählt, Sozialgeschichte und Technikgeschichte sehr sehr vieler künftiger Jahrhunderte, lange Passagen weise rast zusammenfassend kräftigst gerafft berichtend, ist wesentlich unpersönlich/überpersönlich, hat auch Personen zu denen sich ausführlicheres (manchmal vielleicht gar empathieheischend)  findet so wie ich's lese als Staffage, Dekoration, Quasiinterpunktion. Und da passen Xenakis angewandtmathematische Kompositionen sehr gut.

Und all das obige ist natürlich nicht mehr als der schwache Versuch einer rationalen Erklärung einer ohne jede mitdenkende Vernunft experimentell erfahrenen Sympathie, als solche exprimentale Sympathie von mir erfahren und wohl auch mir erzeugt.
 

2013-04-19

Centuria I, Experimentum 3: Lesesesselrelektüre etc.

Seit gestern des abends wiederlesend: Döblins Berge Meere und Giganten - primär mangels aktueller entspannender Glitzerbücher (und/oder anderer für abendliche Lesesessellektüre geeigneter Neuerscheinungen).

Aktuelles Biergartenbuch (für die Zeit wenn's wieder wärmer ist als heute) bleibt wohl die Ilias (Lesezeichen liegt derzeit irgendwo im ersten Viertel des Sechsten Gesanges).

Vorschläge für besseres sind und bleiben willkommen.

(Und, ja: vor dem Kränzchentermin gucke ich auch den Great Gatsby nochmal durch. Versprochen. [:-)] )