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2013-06-10

Centuria I, Experimentum 21: akademisch-utopisches

Stein ins's Wasser

Habe vor einigen wenigen Tagen in gewerkschaftlichem Kontext folgendes gemailt, das ich nun auch hier zur Diskussion stelle:

Aus meiner Sicht sind anzustreben:
1.   Für *alle* Leute die nach Abschluss der Promotion an Unis
     mit Aufgaben in Forschung und Lehre beschäftigt werden:
     entweder
1.1. Tenure-track-Stellen mit klaren Zielvorgaben und bei deren
     "Erfüllung" Festanstellungsentscheidung nach spätestens 4
     Jahren nach Stellenantritt
     oder
1.2. einfach unbefristete Stellen;
2.   Höchstens 1/3 der Stellen nach Punkt 1.1, Rest nach
     1.2.
Ja, ich weiss: Drittmittelprojekte passen da nicht rein. Stört mich
aber nicht:
3.   Verteilung aller öffentlichen Drittmittelgelder (DFG etc.)
     die jetzt an die Unis fließen direkt an die Unis nach
     Zahl-der-Beschäftigten+Zahl-der-Studierenden.
4.   Anstellung derjenigen deren Stellen derzeit durch
     nicht-öffentliche Drittmittel bezahlt werden bei den
     Drittmittelgebern.

Und: Wir binden im stärker Studierende (hauptsächlich Leute
     mit BA oder MA) in de Lehre ein; m.E. in aller Interesse,
     aber:
5.   Auch für solche Leute sollte ein TT-Weg halbwegs analog
     zu 1.1. angeboten werden.

6.
One-person-one-vote etc.: Völlige Demokratisierung werden wir
auf absehbare Zeit wohl nicht hinbekommen, aber jeder Schritt
in diese Richtung ist's wert.









 Der Text ist unterstützende Antwort auf den Text eines Kollegen. Originalitätsanspruch meinerseits besteht nicht.